In QGis sind bereits einige Siegburger Stadteile (Kaldauen und Stallberg) farbig hinterlegt.
Kaldauen
Kaldauen wurde 1956 vom Amt Lauthausen (heute Stadtteil von Hennef) eingemeindet.
Kaldauen ist sehr alt. Es finden sich Spuren aus der Bronzezeit und auch aus der Eisenzeit dort. Das erste mal findet man ihn (Chaltuua) in einer Urkunde aus dem Jahr 1071, der die Grenzen des Burgbann Siegburg beschreibt. Der Name könnte „kalte Aue“ heißen.
Durch Kaldauen liefen über Jahrhunderte die Wege Richtung Hennef und weiter die Sieg hoch. Daher gehörte Kaldauen kirchlich lange erst zur Pfarrei Geistingen (heute ein Stadtteil von Hennef) und dann zu Sankt Antonius in Seligenthal.
Heute gibt es eine eigene katholische Kirche und auch eine evangelische Kirche.
Besonders stark wuchs Kaldauen nach dem 2. Weltkrieg.
Stallberg
Stallberg gehört seit 1899 zu Siegburg.
Früher befanden sich hier verschiedene Höfe. Die Kreuzung der alten Handelswege (Zeithstraße – Rheinische Kaufmannstraße) war dort wo sich heute die Kaldauer Straße und die Straße Grafenkreuz treffen. Um diese Kreuzung bildete sich Stallberg.
Am ältesten ist der Rothenbacher Hof in der Nähe vom Friedwald neben der B56. Er ist mindestens aus dem Jahr 1369, denn da wird er in einer Urkunde erwähnt. Im 14. und 15. Jahrhundert kommen dann weitere dazu, wie der Winterberger Hof oder der Seidenberger Hof, die aber im 19. Jahrhundert wieder verschwunden sind. Ab da wurde Stallberg größer und es gab etwas Industrie.
Seligenthal
Aulgasse
Braschoss
Wolsdorf
Brückberg
Deichhaus
Driesch
Schneffelrath
Schreck
Zange
Quelle: Lothar Hammer, Wege in die Geschichte – Siegburg und sein Stadtmuseum, Rheinlandia Verlag, 1995